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Ich kann den Bully nicht mehr sehen

Man kann ja zurzeit nicht mal Fernsehen oder Radio anmachen, ohne mit Bully Herbig und seinem neuen Kinofilm Traumschiff: Periode 1 konfrontiert zu werden. Ich gehöre heute wohl zu den wenigen Leuten, die sein Erstlingswerk Der Schuh des Manitu noch nicht gesehen haben. Dabei habe ich es zuletzt sogar drei Mal auf DVD versucht, bin dann aber wegen der schon weit fortgeschrittenen Tageszeit eingeschlafen, ohne das Ende gesehen zu haben. Wenigstens habe ich jedes Mal gut geschlafen, der Film scheint also nicht schlecht auf die Psyche zu wirken. Eigentlich hatte ich mir ja sogar fest vorgenommen, dass Traumschiff zu sehen, sogar im Double zusammen mit dem Schuh, aber mir ist inzwischen wirklich die Lust vergangen darauf.

Dabei handelt es sich doch größtenteils um Gag-Recycling aus der TV-Sendung, nur eben vor deutlich größerer Kulisse und mit mehr Budget ausgestattet.

Omnipräsent grinst der mondgesichtige deutsche Produzent, den sie in Hollywood inzwischen „The German Guy“ nennen in jede auf ihn zeigende Kamera. Die Presse hat mehr Gags im Film gezählt als er selbst eingebaut hat. Haha, welche ein Schenkelklopfer. Zumindest finanziell – so bin ich felsenfest sicher – wird das neuerliche Filmprojekt aufgehen und alle Erwartungen (über-)erfüllen. Man kann einfach nicht davor fliehen und wenn man zugibt, dass einen das eigentlich gar nicht interessiert und man ab Donnerstag nicht mitreden können wird, wird man belächelt und behandelt als würde man mit rosa Frauenkleidern durch die örtliche City laufen.

Dabei handelt es sich doch größtenteils um Gag-Recycling aus der TV-Sendung, nur eben vor deutlich größerer Kulisse und mit mehr Budget ausgestattet. Ich würde sicherlich einen Großteil der Zeit vor mich hin grinsen, aber nie richtig platzen, wie man es bei einer guten Komödie tun sollte. Bully, schwach wie eine Flasche leer. Danke, ich habe fertig.

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