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The Day after Tomorrow

Bereits gestern Abend waren wir in der Preview zu Emmerichs neuem Katastrophen-Epos The Day after Tomorrow. Bei dem Titel fiel mir gleich eine alte Story mit meiner Schwester wieder ein, die ich gerne zum Besten gebe, vorzugsweise wenn sie dabei ist. Als das passierte war sie noch sehr klein. Eine Nachbarin und damals ihre beste Freundin lief nach Hause und meine Schwester wollte ihr noch etwas nachrufen wegen dem nächsten Treffen. Da rief sie hinterher „Birgit, ich komme vormorgen, viertel nach Uhr.“ Das ist seit dem bei mir hängen geblieben und ich bringe den Spruch heute noch gern, wenn mich wer nach Zeiten oder Treffen fragt. Einfach zeitlos, aber ich schweife ab.

Dann schau ich ehrlich gesagt lieber einen guten Porno, da bumst es vom Anfang bis zum Ende an allen Ecken und sogar in verschiedenen Stellungen.

Der Film. Ja, was soll ich dazu sagen. Wenn man sich den Trailer anschaut, könnte man denken, dass es die ganze Zeit knallt und scheppert an allen Ecken. Dem ist aber gar nicht so. Ehrlich gesagt ist der Film ein wenig wie Titanic, nur eben andersrum. Bei Titanic plätschert die Story erst vor sich hin und am Ende bumst es wie verrückt. Bei Day after Tomorrow bumst es am Anfang ohne Ende und danach plätschert der Film so vor sich hin. Dann schau ich ehrlich gesagt lieber einen guten Porno, da bumst es vom Anfang bis zum Ende an allen Ecken und sogar in verschiedenen Stellungen. Aber ich schweife schon wieder ab.

Also insgesamt hatte ich mir mehr davon versprochen. Ich mag wirklich so ein Katastrophen-Inferno, insbesondere, wenn die Effekte so gut sind wie in diesem Film, leider sind wirklich fast alle Szenen dieser Art in den Trailern bereits zu sehen. So muss man dann die extrem an den Haaren herbei gezogene Vater-Sohn-Story ertragen, die ebenso unnötig wie unschön ist. Wenn’s wenigstens Herz-Schmerz wie in Titanic gewesen wäre. Irgendwie habe ich dann auch von Anfang an Will Smith und seine Fat Lady vermisst. Wäre doch ein cooles Ende gewesen, wenn der am Ende Petrus wegen des Mist-Wetters mit Anlauf in den Arsch getreten und sich eine angesteckt hätte. Danach noch ein cooler Spruch und das wär’s gewesen. Aber OK, man kann es sich trotzdem anschauen. Nächste Woche berichte ich dann mit Rauschebart und Zipfelmütze vom diesjährigen Betty-Botts-Bohnen-in-sämtlichen-Geschmacksrichtungen-Wettessen aus Hogwarts. Alohomora!

Ein Kommentar zu “The Day after Tomorrow

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