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Renovierung – Vorerst letzter Teil

Es ist geschafft. Nachdem ich mich heute mittag noch ins Ikea-Getümmel gestürzt habe, um noch einen Couchtisch und einen Boxenständer zu kaufen, steht nun alles an seinem Platz. Es ist zwar noch nicht alles eingeräumt, die DVDs stehen zum Beispiel noch auf dem Flur, aber ich bezeichne das Bauvorhaben als abgeschlossen. Da ich nun auch ziemlich kaputt bin, werde ich mich also auf meine Couch begeben und meine erste DVD im neu eingerichteten und renovierten Zimmer schauen. Fotos kommen selbstverständlich noch, aber nicht mehr heute. Demnächst dann in der Vorher-Nachher-Show.

The Day after Tomorrow

Bereits gestern Abend waren wir in der Preview zu Emmerichs neuem Katastrophen-Epos The Day after Tomorrow. Bei dem Titel fiel mir gleich eine alte Story mit meiner Schwester wieder ein, die ich gerne zum Besten gebe, vorzugsweise wenn sie dabei ist. Als das passierte war sie noch sehr klein. Eine Nachbarin und damals ihre beste Freundin lief nach Hause und meine Schwester wollte ihr noch etwas nachrufen wegen dem nächsten Treffen. Da rief sie hinterher „Birgit, ich komme vormorgen, viertel nach Uhr.“ Das ist seit dem bei mir hängen geblieben und ich bringe den Spruch heute noch gern, wenn mich wer nach Zeiten oder Treffen fragt. Einfach zeitlos, aber ich schweife ab.

Dann schau ich ehrlich gesagt lieber einen guten Porno, da bumst es vom Anfang bis zum Ende an allen Ecken und sogar in verschiedenen Stellungen.

Der Film. Ja, was soll ich dazu sagen. Wenn man sich den Trailer anschaut, könnte man denken, dass es die ganze Zeit knallt und scheppert an allen Ecken. Dem ist aber gar nicht so. Ehrlich gesagt ist der Film ein wenig wie Titanic, nur eben andersrum. Bei Titanic plätschert die Story erst vor sich hin und am Ende bumst es wie verrückt. Bei Day after Tomorrow bumst es am Anfang ohne Ende und danach plätschert der Film so vor sich hin. Dann schau ich ehrlich gesagt lieber einen guten Porno, da bumst es vom Anfang bis zum Ende an allen Ecken und sogar in verschiedenen Stellungen. Aber ich schweife schon wieder ab.

Also insgesamt hatte ich mir mehr davon versprochen. Ich mag wirklich so ein Katastrophen-Inferno, insbesondere, wenn die Effekte so gut sind wie in diesem Film, leider sind wirklich fast alle Szenen dieser Art in den Trailern bereits zu sehen. So muss man dann die extrem an den Haaren herbei gezogene Vater-Sohn-Story ertragen, die ebenso unnötig wie unschön ist. Wenn’s wenigstens Herz-Schmerz wie in Titanic gewesen wäre. Irgendwie habe ich dann auch von Anfang an Will Smith und seine Fat Lady vermisst. Wäre doch ein cooles Ende gewesen, wenn der am Ende Petrus wegen des Mist-Wetters mit Anlauf in den Arsch getreten und sich eine angesteckt hätte. Danach noch ein cooler Spruch und das wär’s gewesen. Aber OK, man kann es sich trotzdem anschauen. Nächste Woche berichte ich dann mit Rauschebart und Zipfelmütze vom diesjährigen Betty-Botts-Bohnen-in-sämtlichen-Geschmacksrichtungen-Wettessen aus Hogwarts. Alohomora!

Die scharfe Diane Kruger

Hildesheim, gar nicht weit weg von hier, da soll Diane Kruger herkommen. Wer die junge Dame nicht kennt, sie spielt die schöne Helena im aktuellen Hollywood-Streifen Troja. Habe gerade Fotos entdeckt, aber irgendwie hatte ich sie im Film ganz anders in Erinnerung….

Die scharfe Diane Kruger

Quelle: Focus

Gute Unterhaltung

Es gibt sie also doch noch im deutschen TV, ebenso überraschend wie gelungen. Ich rede dabei nicht von der neuen Anke-Late-Night-Show sondern von der Promi-Version von Wer Wird Millionär. Ich habe den Anfang nicht mitbekommen, aber zumindest das Ende mit Alice Schwartzer war wirklich sehenswert. Das ist umso überraschender, wenn man bedenkt, dass ich diese Frau (?) eigentlich gar nicht leiden kann. Im Duett mit Jauch aber einfach unterhaltend und lustig. Auf die Idee, in Jauchs Krawatte ein Fallus-Symbol zum Ausgleich eines unterentwickelten Geschlechtsorgans zu erkennen, muss man erst mal kommen. Wenn die Sendung immer so wäre würde ich mir zukünftig vornehmen öfter reinzuschauen.

Renovierung – Teil 10

Obwohl ich mir mehrfach die Hände gewaschen habe und auch noch ein ausgiebiges Vollbad hatte, sieht man mir sofort an, dass ich heute gearbeitet habe. Genauer gesagt habe ich den riesigen Heizkörper mit samt der Nische, in der er sich befindet, gestrichen. Dieser spezielle Lack ist ganz schön hartnäckig. Jetzt sehe ich aus, wie so eine aufgebrezelte Schnalle, die zu doof ist, den weißfarbenen Nagellack richtig auf die Fingernägel zu streichen. Aber immerhin ist es gut geworden. Morgen kann der Teppich dann rein inkl. Fußleisten und dann kann endlich eingeräumt werden. Das Ende ist also nahe, ich kann es quasi schon sehen. Gestern Abend fiel mir noch auf, dass mit der fortschreitenden Evolution des Zimmers ich mich täglich um Epochen zurück entwickle. Ich gehe inzwischen schon gekrümmt wie ein Neandertaler. Aber so langsam sieht man, dass sich die Arbeit wirklich gelohnt hat.