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Verschwörungstheorie

Ich war so stolz auf mich. Etwa zwei Jahre nach dem Umzug habe ich es doch noch geschafft, mein Konto zu einem örtlichen Kreditinstitut umzuziehen. Inzwischen erkenne ich auch wieder die Vorteile, einen Service-Mitarbeiter in Würgenähe zu haben. Ein dicker Stolperstein bei so einer Angelegenheit ist natürlich das ohnehin sehr lästige Lastschriftverfahren, denn man muss überall seine neue Bankverbindung hinterlegen. Man schaut also die letzten Kontoauszüge durch und stellt eine kleine Liste zusammen. Der Haken an diesem Vorgehen sind die listigen Schlaumeier-Firmen, die Kleinstbeträge nur einmal im Jahr abbuchen und so leicht in Vergessenheit geraten. Ich glaube man kann die Tatsache, dass genau diese Firmen alle in der Woche nach der erfolgten Kontoumstellung versuchen abzubuchen, nicht mal mit Murphy erklären.

Wäre ja alles nicht so schlimm. Man könnte ja einfach mal schnell anrufen und das klarstellen. Aber 10 Euro für so ein Missgeschick zusätzlich zahlen zu müssen (pro Missgeschickt versteht sich) fällt schon fast unter Wegelagerei. Das sind Beträge, wo es sich ja schon lohnen würde, das Geld jedes Jahr persönlich vorbei zu bringen. Da würde es dann vielleicht auch noch einen Kaffee geben und einen netten Plausch. Ich mag gar nicht daran denken, wenn ich obendrein noch einer dieser nostalgisch verklärten Euro-in-DM-Umrechner wäre.

Notiz für mich selbst: Kauf der Immobile aufgrund unerwartet hoher Verwaltungskosten auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

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