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Alltags-Trott

Wenn man die Tage mal so Revue passieren lässt wird einem bewusst, dass man doch in einem gewissen Trott hängt, der sich immer stärker manifestiert mit zunehmendem Alter. Die Frage, die ich mir dabei stelle ist, ob es einen Zeitpunkt im Leben gibt, an dem das so fest drin sitzt, dass man das bzw. sich nicht mehr richtig grundlegend ändern kann. Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie eine grafische Darstellung dieses Sachverhaltes wohl aussehen würde.

Wie fühlt sich eigentlich so eine Midlife-Crisis an?

Dabei wird mir wieder bewusst, wie sehr ich Mathe damals gehasst habe. Zumindest stellt sich die damalige Prophezeiung „Das wirst du irgendwann noch mal brauchen können!“ doch noch als wahr heraus. Wer hätte das gedacht.

Die kurzfristige Änderung ist sicher nicht das Problem, aber dauerhaft Sachen zu ändern, die einen stören ist schon ein ganz anderes Kaliber. In einem Artikel las ich kürzlich – ich weiß nicht mehr wo – dass sich erst nach sechs Wochen so etwas wie eine Gewöhnung an neue Verhaltensweisen einstellt und man dann eine relativ hohe Chance hat, diese Änderung auch beizubehalten. Sechs Wochen. Oder auch 42 Tage. 1.008 Stunden. 60.480 Minuten. 3.628.800 Sekunden. Uff. Ganz schön lang. Wenn ich’s mir recht überlege ist so ein Trott auch manchmal gar nicht so schlimm…

Wie fühlt sich eigentlich so eine Midlife-Crisis an? Kann mal jemand der älteren Herren wie z.B. Sharbe sich zurück erinnern und von seinen Erfahrungen berichten?

3 Kommentare zu “Alltags-Trott

  1. ich als junges gemüse hab nun keinen schimmer von mid-life crisis aber manchmal gibt es tage die einfach nur so eine unterschwellige sehnsucht und trübsal mit sich bringen (ich bin fest der meinung das liegt am mond) wo man sich all die sorgen des alltags wegwünscht und nochmal kind sein möchte
    kopf hoch bärchen…du bist nicht allein 😛

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