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Sex sells

Beate Uhse hat ein Einsehen mit der modernen Frau und eröffnete in Hamburg den ersten Sex-Shop nur für Frauen. Das Ganze ist natürlich wieder eine Diskriminierung des Mannes, aber wir machen ja heute viel mit, damit es den Frauen gut geht. Schließlich gibt es ja auch keine reinen Sex-Shops für Männer. Der Unterschied zu den normalen Shops der Kette ist der Name, denn die Frauen-Variante heißt Mae B.. Das Produkt-Portfolio umfasst Wäsche, Wellness-Produkte und klassische Eorik-Zubehör. Zielgruppe sind Frauen zwischen 18 und 40 Jahren, die frech, sexy und aufgeschlossen sind, also eigentlich genau das richtige für mich. Ich sehe schon Busreisen von lokalen „Sex and the City“-Fanclubs zu diesen Läden, die sich mit Dildos und Aphrodisaka-Shampoos eindecken.

Der Porno-Skandal

Der Norddeutsche Rundfunk hat ein Tabu gebrochen mit der Ausstrahlung des Films Romance. Besorgte Eltern, die Kirche und Medienwissenschaftler gehen auf die Barrikaden. Der Hamburger Weihbischof ereifert sich: „Irgendwo ist Schluss. Die Schmerzgrenze ist immer da gegeben, wo ein Mensch erniedrigt wird. Gerade das öffentlich-rechtliche Fernsehen sollte solche Grenzen nicht noch erweitern.“ Was passiert war?

In dem Film mit dem Titel „Romance“ wurden mehrere Männer beim Onanieren gezeigt, während sie einem Paar beim Liebesspiel zuschauten. Außerdem war eine Vagina in Großaufnahme, ein erigierter Penis und immer wieder brutaler Sex zu sehen.

Das allerschlimmste daran ist aber, dass ich es verpasst habe 🙁

Studenten-Parties

Sehr schöner Artikel im Spiegel über Studenten-Parties, der auch völlig ohne Vorurteile auskommt 🙂 Hier die wichtigsten Studiengänge und die vermeintlichen Orte für eine Party mit den beliebtesten Anmachsprüchen:

Jura
Ort: Die schönste und teuerste Grünfläche der Stadt – familiäre Beziehungen in den Stadtrat sowie massives Brauereisponsoring machen es möglich
Beliebtester Anmachspruch: „Gehen wir zu mir oder zu dir – oder in meine Zweitwohnung?“

Pschologie
Ort: Die Instituts-Tiefgarage
Beliebtester Anmachspruch: „Moment mal, kenne ich dich nicht vom Bizarre-Festival 1999?“

Sport
Ort: Ein großes Bierzelt neben dem örtlichen Getränkehändler
Beliebtester Anmachspruch: „Erinnerst du dich noch an mich? Wir haben doch auf der Ruder-Exkursion zur Mecklenburgischen Seenplatte mal geknutscht!“

Pädagogik
Ort: Das Vereinsheim des Badmintonclubs oder eine Schulturnhalle
Beliebtester Anmachspruch: „Lach doch mal!“ (unter Vorzeigen einer eigens zu diesem Anlass mitgebrachten Postkarte, die einen grinsenden Frosch zeigt)

Medizin
Ort: Im „Präp“-Saal, wo Medizinstudenten an ihren ersten Leichen herumschnippeln
Beliebtester Anmachspruch: „Wie stehst du zur Praxisgebühr?“

Irland ich komme

In Irland leben noch echte Pioniere, die noch Mut haben, dahin zu gehen, wo noch nie zuvor jemand gewesen ist. Seit heute gibt es dort ein landesweites Rauchverbot. Davon betroffen sind Arbeitsplätze, öffentliche geschlossene Räume sowie öffentliche Transportmittel. Schon etwas belustigend ist die Argumentation der Raucher, die sich benehmen wie kleine Kindern, den man den (L)olly weggenommen hat. Argumente wie „Eingriff in das Privat-Leben“ sind wirklich einfallsreichlächerlich. Wenn ich nackig durch die Fußgängerzone renne, dann fasziniert das nicht nur die Massen, sondern endet mit einer Anzeige für mich. Da kann ich mich auch schlecht auf mein Privatleben berufen, denn ich tue das ja an einem öffentlichen Ort.

Solche Verbote wären auch nicht wirklich nötig, wenn die Vielzahl der Raucher nicht völlig intolerant wäre. Meine Schwester ist ein ähnlicher Fall. Sie steckt sich sofort nach dem Essen eine an, egal ob der Rest fertig ist oder nicht. Auf den Einwand, dass man noch nicht fertig sei, bekommt man ein trockenes „Iss ruhig weiter, stört mich beim Rauchen nicht.“ Ich habe mir vorgenommen jetzt ähnlich tolerant zu sein und schlage die Wiedereinführung von Fußfesseln, Daumenschrauben und dem Pranger vor.