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Zu gut für diese Welt – Teil 2

Am Sonntag ist es mal wieder Zeit einen tiefen Blick in die Psyche zu werfen. Wieder mal hilft ein Psycho-Test von Young Miss, den ich „vermännlicht“ habe, damit er sich nicht so peinlich anhört. Das Ergebnis zeigt wieder mal – wie schon letztes Mal – wie gut es doch meine Freunde mit mir haben.

Du weißt, was dir Freunde wert sind und was es bedeutet, für andere da zu sein.

Du kannst gut zuhören, hast ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Probleme und echtes Interesse an ihnen. Du versetzt dich mühelos in sie hinein und kannst nachvollziehen, wie sie empfinden und was ihnen hilft. Wenn du um deine Meinung gefragt wirst, gibst du eine ehrliche Antwort und besitzt dazu das nötige Geschick, sie feinfühlig rüberzubringen. Loyalität gegenüber Freunden ist für dich selbstverständlich. Das bedeutet nicht nur, dass man von dir niemals Schlechtes über deine Freunde hören wird. Du bist auch stark darin, zu ihnen zu halten und für sie da zu sein.

Das alles ist großartig, birgt aber eine kleine Gefahr: Wer sich so wie du für eine harmonische Beziehung engagiert, neigt dazu, eigene Interessen zugunsten derer des Freundes zurückzustellen. Bedenke, dass dir das nicht gut tut, denn es ist wichtig, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und zu befriedigen. Pass auf, dass du in eurer Freundschaft nicht zu kurz kommst. Es ist schön, dass sich deine Freunde mit dir wohl fühlen – aber ebenso viel bedeutet es, dass es dir dabei gut geht. Sonst kann es zu einer Unausgewogenheit in euren Beziehungen kommen. Deine Freunde werden es dir nicht übel nehmen, wenn du ausnahmsweise mal keine Zeit für ihre Probleme hast. Wenn du darauf achtest, dich selbst nicht zu stark zurückzunehmen, wirst du auch in Zukunft ein allerbester Freund sein.

3 Kommentare zu “Zu gut für diese Welt – Teil 2

  1. Können wir nicht mal den Zweiertest machen? Jedenfalls wurde mir gerade dazu geraten: Frag sie, ob ihr in eurer Beziehung etwas fehlt, ob sie etwas stört und was sie sehr schätzt (sehr hilfreich ist unser Zweiertest!). Ansonsten kann ich genausogut mit jedem wie ohne jeden! Vielleicht sollte ich doch nicht soviel “Egoiste” verwenden?

  2. Wir sollten einen Selbsthilfe-Blog gründen. Ich hab das gleiche Resultat wie Olly, und alleine diese Tatsache ist schon irgendwie beunruhigend.

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