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Kino-Tipp: Deep Blue

Heute habe ich mal einen Kultur-Tipp für euch. Lasst den Mainstream links liegen und schaut euch Deep Blue an. Ist ein Film über die faszinierende Unterwasser-Welt unseres Planeten. Fantastische Bilder und stimmungsvolle Musik. Am Besten gefallen hat mir das tieftauchende Blink-Viech, dass mit Leuchtspur-Urin schießt. Weniger gefallen haben mir die Kids eine Reihe hinter mir, die auch wirklich jeden Fisch aus Findet Nemo kannten und zum Besten geben mussten, wie er hieß und was er dort tat. Also anschauen, wirklich gut.

2 Kommentare zu “Kino-Tipp: Deep Blue

  1. Der Zuschauer jedoch wird das Kino lediglich berauscht verlassen, vertiefende Erklärungen über die Bilder hinaus sucht man vergebens. Aufpassen sollte man in der minutenlangen Einstellung sich auftürmender Wellen, sonst wird aus Deep Blue schnell ein Deep Sleep. Freigegeben ist dies optische Meisterwerk übrigens erst ab 6, denn da werden Robben von Schwertwalen im untiefen Wasser attackiert, Fische verstecken sich bei Nacht vor angreifenden Haien, Korallen fressen ihre Nachbarn bei lebendigem Leib oder eine Gruppe von Schwertwalen drängt in einer sechs Stunden umfassenden Treibjagd ein Grauwalkalb von seiner Mutter ab. Überaus gewaltverherrlichende Szenen, welche uns die Brutalität des täglichen Lebens gnadenlos in einem kalten Licht zur Schau stellt. Auch mit dem Vorurteil, dass Nemo durch eine Klospülung gerettet werden könnte, mag dieser Film nicht ausräumen. Also und insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass ich diesen Film noch nicht gesehen habe, erhält er ein „Daumen hoch“.

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