Skip to main content

Gestorben wird immer

Tragisch aber wahr. Das Thema führt mich aber auch zu einer genialen Serien-Empfehlung: Six Feet Under. Die Serie lief erfolgreich in den USA und heimste mehrere Grammys ein. Die Serie stammt von Alan Ball, der schon „American Beauty“ produzierte. Die Story handelt die Geschichte der Familie Fisher aus Los Angeles ab. Der Vater Nathaniel ist Inhaber des Bestattungsunternehmens Fisher & Söhne, der gleich zu Beginn der Serie stirbt und fortan nur als Geist die Serie begleitet. Ihm zur Seite steht Sohn David, der homosexuell ist, dies aber vor allen verheimlicht. Darüber hinaus ist er total verklemmt. Der zweite Sohn ist das schwarze Schaf der Familie, das nichts mit dem Familienbetrieb zu tun haben möchte. Nate drückte sich vor der Verantwortung und haute nach Seattle ab. Er ist der typische Draufgänger, der keine Gelegenheit auslässt, eine Frauengeschichte anzufangen. Kommen wir zu den Frauen der Serie. Mutter Ruth ist sehr streng und kann ihre Gefühle nicht richtig zeigt und wirkt daher kalt. Sie geht leicht an die Decke und wirkt verstört. Bleibt noch die Tochter Claire, die an der High-School gerne den isolierten Einzelgänger gibt und ein echtes Drogenproblem hat.

Was ist daran nun so fasziniert? Es ist sicherlich die Mischung aus tragischem Drama und schwarzem Humor, die wirklich liebenswert in Szene gesetzt ist. Alle Schauspieler liefern glänzende Vorstellungen und es fast schon erstaunlich, dass derartige Serien aus den USA kommen. Mit jeder weiteren Folge erfährt man mehr über die einzelnen Charaktere und so wird es nie langweilig. Ich freu mich schon auf die nächsten Staffeln, wenn es wieder heißt: Gestorben wird immer.

Kommentar verfassen