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Die Jackson-Show

Es ist ja fast nicht zu glauben, was sich im Moment in den USA im „Fall Jackson“ abspielt. Die Anklage ist nun wahrlich kein Kavaliersdelikt, umso erstaunlicher, was für eine PR-Show daraus gemacht wird. Aus aller Welt wurden grenzdebile Freaks eingeflogen, um ihrem Idol die Daumen zu drücken. Rund um das Gerichtsgebäude reibt sich die Merchandise-Industrie die Hände: „Free Jacko“ und „He’s innocent“ T-Shirts gehen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Wo wir gerade bei Semmeln sind, für das leibliche Wohl sorgt natürlich ein umfangreicher Catering-Service. Das Ganze mutiert zu einer Mutanten-Freakshow. Tickets für den Gerichtssaal werden verlost und die gesamte Creme de la Creme aus Justiz und Entertainment ist versammelt. Die Ankunft des Angeklagten wird zelebriert, als hätten die Beatles ihr Comeback aus der Gruft angetreten. Eine perverse Vorstellung – mir ist schlecht.

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