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2015 im Rückblick

Da ich die letzten Jahre keinen Rückblick gemacht habe, erspare ich euch mal die Verlinkung der alten Geschichten. Zur Not hilft die Suche weiter.

Zugenommen oder abgenommen?

Das dürfte sich ziemlich die Waage gehalten haben. Ich will hier auch nichts groß ankündigen, lieber schweigen und überraschen.

Haare länger oder kürzer?

Haha, welche Haare?

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Unverändert, im Straßenverkehr muss die Brille inzwischen sein. Also weiter kurzsichtig.

Mehr Kohle oder weniger?

Seit 1. Juli 2015 habe ich nach einer langen Krisenzeit (mehr dazu zu einem späteren Zeitpunkt) wieder eine bezahlte Vollzeitstelle. Insofern sollte es eigentlich deutlich mehr Geld sein. Aufgrund eines spektakulär schlechten Autokaufs ist der Stand jedoch eher unverändert. Daher ist für 2016 ein wichtiges Ziel Stabilität in jeder Hinsicht.

Mehr ausgegeben oder weniger?

2014 und die erste Hälfte des Jahres 2015 waren von sehr starker Sparsamkeit geprägt. Aufgrund der deutlich besseren Lage also auch deutlich mehr ausgegeben. Und das ist auch gut so, bis auf das Geld für das Auto.

Mehr bewegt oder weniger?

Nach dem schweren Unfall (auch dazu später mehr) konnte es kaum weniger werden. Ich bin sehr froh darüber, wieder schmerzfrei eine Stunden Spazierengehen zu können. Es ist schon komisch, dass keiner so etwas Banales wie Gesundheit zu schätzen weiß. Das klappt irgendwie erst dann, wenn sie auf einmal weg ist.

Der hirnrissigste Plan?

Da muss ich nicht lange überlegen. Auf jeden Fall die fixe Idee, bei einem Autohändler, der eine Paraderolle in Bang Boom Bang gegeben hätte, ein funktionsfähiges Auto kaufen zu wollen.

Die gefährlichste Unternehmung?

Jeden Tag mit diesem Wagen die 40 km zur Arbeit zu fahren und abends wieder den Weg zurück im selben Auto zurückzulegen.

Die teuerste Anschaffung?

Schon wieder das Auto. Das kriegt deutlich mehr Aufmerksamkeit, als es verdient hat.

Das leckerste Essen?

Das, was ich dieses Jahr am meisten gegessen habe. Junior beschreibt das immer liebevoll verplant als „lecker Nudeln“. Im Grunde sind es Rigatoni mit Puten-Paprika-Rahmsauce. Unglaublich lecker. Rezept könnte ich eigentlich mal veröffentlichen.

Das beeindruckendste Buch?

Ich habe kein einziges Buch gelesen im vergangenen Jahr, aber deutlich mehr Zeitungen als zuvor. Nennen würde ich hier jedoch den Arbeitsvertrag, den ich unterschrieben habe. Vorhersehbare Handlung, grandioser Hauptdarsteller (yours truly) und Happy End.

Die beste CD / der beste Download?

Nachdem ich „Ghost Stories“ nicht so wirklich extrem gut fand, hat mich „A Head full of Dreams“ von Coldplay zum Jahresende voll überzeugt. Guilty pleasure 2015: „Run away with me“ von Carly Rae Jepsen. Sorry, ich kann nichts dafür.

Das schönste Konzert?

Bin auf keinem gewesen, habe zu Hause ein Live-Konzert von Coldplay geschaut, war glaube ich aus Paris.

Die meiste Zeit verbracht mit….?

Meiner Mitbewohnerin, mit der Familie meiner Schwester und Junior.

Die schönste Zeit verbracht mit…?

Die Zeit mit Junior tut immer noch sehr, sehr gut. Auch wenn wir uns nicht mehr täglich sehen verstehen wir uns immer noch so gut, als wäre dies der Fall.

Vorherrschendes Gefühl 2015?

Das Leben und die damit verbundenen Probleme langsam aber sicher in den Griff zu bekommen. Es ist ein komisches Gefühl, die meiste Zeit irgendwie auf Autopilot zu fahren und keine wirklichen Optionen zu haben.

2015 zum ersten Mal getan?

Arbeitslos sein. Furchbar, kenne ich nicht und möchte ich auch nicht mehr erleben.

2015 nach langer Zeit wieder getan?

Ein Familienmitglied beerdigt. Und obendrein noch kurz vor Weihnachten.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

  • Der plötzliche Tod meines Vater am Nikolaustag.
  • Den Stress mit der Dreckskarre, die mich jetzt auch noch zum Anwalt führt.
  • Die kleinen gesundheitlichen Zickereien, wie Schnupfen usw.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Ganz klar: Ich bin genau der Richtige für Ihren Job!

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Zeit und das Gefühl, wichtig zu sein.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Du weißt , das wenn etwas ist, dass du zu mir damit kommen kannst.“

Der schönste Satz, den ich zu jemanden gesagt habe?

„Ich bin dir sehr dankbar.“

2015 war mit einem Wort?

Neuanfang

Gebt mir Vollbild!

Inzwischen scheint es ja Standard zu sein, auf Webseiten YouTube-Videos in Artikeln einzubinden. Für den Betreiber ist das eine einfache Lösung, er muss keine Hostingkosten zahlen und der Player funktioniert auf nahezu jedem Gerät. Was mich wirklich ärgert ist, dass Seitenbetreiber die Vollbildoption des Players deaktivieren. Vermutlich, damit die eigene Werbung weiter zu sehen ist. Das Problem dabei ist nur, dass ich mir das Video dann einfach auf YouTube ansehe und die Webseite verlasse. Wer will sich denn bitte HD-Videos in so einem daumengroßen Fensterchen anschauen? Service am User sieht meiner Meinung nach anders aus. Inzwischen meide ich Seiten, die Videos in der Form einbetten. Es gibt ja genug Alternativen. Verstehen tue ich es trotzdem nicht.

Feedly Pro

Feedly mit Pro-Version

Feedly Pro

Hier habe ich noch überlegt, wie Feedly sich wohl auf Dauer finanzieren wird. Seit heute weiß ich es. Feedly bietet jetzt einen Pro-Dienst für fünf Dollar im Monat an bzw. 45 Dollar im Jahr. Die ersten 5.000 User können eine Lifetime-Version für 99 Dollar bekommen. Der Pro-Dienst bietet eine Artikel-Suche, einen HTTPS-Layer, „Save to Evernote“ sowie einen besseren Support. Nun sind fünf Euro sicher nicht die Welt, ich hätte es jedoch besser gefunden, wenn von Anfang an offen kommuniziert worden wäre, wie der Plan bei Feedly aussieht. So bekommt das Ganze doch ein gewisses „Geschmäckle“. Denn Feedly ist wohl der Anbieter, der am meisten von der Google-Reader-Abschaltung profitiert hat. Für mich lohnt sich das nicht, ich nutze RSS-Feeds deutlich weniger als früher. Schuld sind hier wohl auch Facebook und Twitter.

The Good Wife

The Good Wife

The Good Wife

Ich gehe zwar nicht mehr so oft ins Kino, dafür ist mein Serien-Konsum deutlich angestiegen. The Good Wife ist eine TV-Serie des Senders CBS, in Deutschland zeigte ProSieben ein paar Folgen, bevor die Serie wie so viele vor ihr wegen zu geringer Quoten abgesetzt bzw. auf Kabel 1 verlegt wurde. In den USA ist die vierte Staffel beendet, eine fünfte Staffel wird definitiv kommen und das ist gut so.

Im Mittelpunkt der Serie steht Alicia Florrick. Ihr Ehemann ist Peter, früherer Staatsanwalt von Cook County. Wegen Korruption und einem Prostituiertenskandal muss Peter ins Gefängnis. Alicia, die ihr Leben ganz der Karriere des Mannes gewidmet hatte, muss wieder als Anwältin anfangen und bekommt eine Stelle bei der Kanzlei Lockhart & Gardner. Als wäre es nicht schon schwer genug, sich nach 15 Jahren der Abstinenz wieder in den Justiz-Alltag einzuarbeiten trifft sie auf Kanzlei-Partner Will Gardner, der gleichzeitig ihre Jugendliebe ist.

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Compliance

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Meine letzte Filmkritik hier ist, ich musste gerade nachsehen, schon gut vier Jahre her. Ich wusste nicht mal mehr, wie die Kritiken hier zuletzt aufgebaut waren. Eine Kritik zu „The Hobbit“ kann ich mir im Normalfall ja auch sparen, wenn ich ihn, wie die meisten, ohnehin gut finde. Interessant sind da ja eher gegensätzliche Meinungen zur Allgemeinheit oder Empfehlungen für kleine Filme, die sonst gerne mal übersehen werden.

Compliance ist einer dieser Filme. „Beruht auf einer wahren Begebenheit“ ist inzwischen ja eher ein Grund, einen Film nicht zu schauen. Hier sollte der geneigte Filmfreund jedoch eine Ausnahme machen. Sandra, Leiterin eines fiktiven Fast-Food-Restaurants, steht enorm unter Druck. Eine Lieferung Bacon ist nicht rechtzeitig angekommen, die Mitarbeiter müssen entsprechend instruiert werden. Die junge Becky bringt Sandra ohnehin mit ihrer jugendlichen Einstellung zur Weißglut. Ihre Jugend und Schönheit erinnern Sandra an ihr vergleichsweise langweiliges Leben in der Midlife-Crisis. Mitten in diesem Trubel erhält Sandra einen Anruf von einem Polizisten. Dieser beschuldigt Becky, eine Kundin bestohlen zu haben. Becky streitet alles ab. Der Polizist, der gerade unabkömmlich ist, stellt die beiden Frauen vor die Wahl: Becky wird entweder verhaftet und bis zur Klärung über Nacht in der Zelle bleiben oder Chefin Sandra nimmt eine Leibesvisitation vor.

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