Gebt mir Vollbild!

Inzwischen scheint es ja Standard zu sein, auf Webseiten YouTube-Videos in Artikeln einzubinden. Für den Betreiber ist das eine einfache Lösung, er muss keine Hostingkosten zahlen und der Player funktioniert auf nahezu jedem Gerät. Was mich wirklich ärgert ist, dass Seitenbetreiber die Vollbildoption des Players deaktivieren. Vermutlich, damit die eigene Werbung weiter zu sehen ist. Das Problem dabei ist nur, dass ich mir das Video dann einfach auf YouTube ansehe und die Webseite verlasse. Wer will sich denn bitte HD-Videos in so einem daumengroßen Fensterchen anschauen? Service am User sieht meiner Meinung nach anders aus. Inzwischen meide ich Seiten, die Videos in der Form einbetten. Es gibt ja genug Alternativen. Verstehen tue ich es trotzdem nicht.

Feedly mit Pro-Version

Feedly Pro

Hier habe ich noch überlegt, wie Feedly sich wohl auf Dauer finanzieren wird. Seit heute weiß ich es. Feedly bietet jetzt einen Pro-Dienst für fünf Dollar im Monat an bzw. 45 Dollar im Jahr. Die ersten 5.000 User können eine Lifetime-Version für 99 Dollar bekommen. Der Pro-Dienst bietet eine Artikel-Suche, einen HTTPS-Layer, “Save to Evernote” sowie einen besseren Support. Nun sind fünf Euro sicher nicht die Welt, ich hätte es jedoch besser gefunden, wenn von Anfang an offen kommuniziert worden wäre, wie der Plan bei Feedly aussieht. So bekommt das Ganze doch ein gewisses “Geschmäckle”. Denn Feedly ist wohl der Anbieter, der am meisten von der Google-Reader-Abschaltung profitiert hat. Für mich lohnt sich das nicht, ich nutze RSS-Feeds deutlich weniger als früher. Schuld sind hier wohl auch Facebook und Twitter.

The Good Wife

The Good Wife

Ich gehe zwar nicht mehr so oft ins Kino, dafür ist mein Serien-Konsum deutlich angestiegen. The Good Wife ist eine TV-Serie des Senders CBS, in Deutschland zeigte ProSieben ein paar Folgen, bevor die Serie wie so viele vor ihr wegen zu geringer Quoten abgesetzt bzw. auf Kabel 1 verlegt wurde. In den USA ist die vierte Staffel beendet, eine fünfte Staffel wird definitiv kommen und das ist gut so.

Im Mittelpunkt der Serie steht Alicia Florrick. Ihr Ehemann ist Peter, früherer Staatsanwalt von Cook County. Wegen Korruption und einem Prostituiertenskandal muss Peter ins Gefängnis. Alicia, die ihr Leben ganz der Karriere des Mannes gewidmet hatte, muss wieder als Anwältin anfangen und bekommt eine Stelle bei der Kanzlei Lockhart & Gardner. Als wäre es nicht schon schwer genug, sich nach 15 Jahren der Abstinenz wieder in den Justiz-Alltag einzuarbeiten trifft sie auf Kanzlei-Partner Will Gardner, der gleichzeitig ihre Jugendliebe ist.

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Compliance

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Meine letzte Filmkritik hier ist, ich musste gerade nachsehen, schon gut vier Jahre her. Ich wusste nicht mal mehr, wie die Kritiken hier zuletzt aufgebaut waren. Eine Kritik zu “The Hobbit” kann ich mir im Normalfall ja auch sparen, wenn ich ihn, wie die meisten, ohnehin gut finde. Interessant sind da ja eher gegensätzliche Meinungen zur Allgemeinheit oder Empfehlungen für kleine Filme, die sonst gerne mal übersehen werden.

Compliance ist einer dieser Filme. “Beruht auf einer wahren Begebenheit” ist inzwischen ja eher ein Grund, einen Film nicht zu schauen. Hier sollte der geneigte Filmfreund jedoch eine Ausnahme machen. Sandra, Leiterin eines fiktiven Fast-Food-Restaurants, steht enorm unter Druck. Eine Lieferung Bacon ist nicht rechtzeitig angekommen, die Mitarbeiter müssen entsprechend instruiert werden. Die junge Becky bringt Sandra ohnehin mit ihrer jugendlichen Einstellung zur Weißglut. Ihre Jugend und Schönheit erinnern Sandra an ihr vergleichsweise langweiliges Leben in der Midlife-Crisis. Mitten in diesem Trubel erhält Sandra einen Anruf von einem Polizisten. Dieser beschuldigt Becky, eine Kundin bestohlen zu haben. Becky streitet alles ab. Der Polizist, der gerade unabkömmlich ist, stellt die beiden Frauen vor die Wahl: Becky wird entweder verhaftet und bis zur Klärung über Nacht in der Zelle bleiben oder Chefin Sandra nimmt eine Leibesvisitation vor.

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Warum ich nur noch selten ins Kino gehe

Noch vor wenigen Jahren bin ich in einem Jahr mehr als 100 Mal im Kino gewesen. Damals habe ich teilweise mehrere Filme hintereinander gesehen, die Sneak Preview jede Woche war sowieso eine Pflichtveranstaltung für mich. Heute gehe ich so oft ins Kino, dass eine Hand reicht um die Besuche abzuzählen. Und das hat Gründe:

Kino ist mir persönlich einfach zu teuer geworden. Neben der nötigen Anfahrt und ggfs. Parktplatzgebühren kostet ein Film eben nicht nur einen relativ hohen Preis sondern auch noch Gebühren für 3D und/oder Überlänge. Als echter Genießer gibt es dann noch Getränk plus Popcorn / Nachos / Eis dazu und schon leert sich die Geldböre um fast 30 Euro, pro Person wohl gemerkt. Das kann man mal machen für einen gelungenen Abend.

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